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WEIHNACHTSGESCHICHTE
2007-05-08 19:57   审核人:   (阅读次数:)

Diese Geschichte handelt von dem kleinen Hans aus dem Ruhrgebiet, der sich das ganze Jahr über schon auf Adventszeit freute. Die Tage wurden inzwischen immer kürzer und es fiel der erste Schnee. Heute war endlich der 1.Dezember und er durfte sein erstes Türchen im Adventskalender öffnen. Er fand einen Weihnachtsmann aus Schokolade darin. Am Nachmittag ging er mit seiner Mutter in die Stadt. Dort kauften sie vier rote Kerzen mit passenden Bändern für den Adventskranz.

Am nächsten Morgen war Samstag und er hatte keine Schule. Er fuhr mit seinen Eltern in den Wald um Reisig für den Adventskranz zu sammeln. Nach drei Stunden kamen sie völlig erschöpft nach Hause. Als sie sich daheim wieder ein wenig erholt hatten, fingen sie an den Adventskranz mit Reisig und Grünzeug zu binden und mit den vier dicken Kerzen und danach mit den Bändern zu schmücken. Vor lauter Aufregung vergaß Hans an diesem Tag sein Türchen im Adventskalender zu öffnen. Das war ihm noch nie passiert. Also machte er am 3. Dezember, das war der erste Advent , zwei Türchen auf. Er fand eine kleine Glocke und einen Engel darin. Das Frühstück war heute besonders feierlich, da er die 1. Kerze des Adventskranzes anzünden durfte. Nach dem Mittagessen fingen Hans und seine Mutter an Brezeln , Klausemänner und Betmännchen zu backen. Es roch im ganzen Hause köstlich. Hans liebte diesen Geruch, denn er erinnerte sich immer sehr an Weihnachten. Auch freute er sich schon auf den nächsten Morgen, wenn er die gebackenen Sachen in seinen Kakao tunken durfte. Endlich war es so weit. Genüsslich aß er die triefenden Klosemänner. Sie schmeckten lecker. Da heute Barbaratag war, gingen sein Vater und er in den Garten und schnitten wie jedes Jahr Kirschzweige ab, die seine Mutter in eine Vase steckte. Sie sollten dann bis Weihnachten , also mitten im Winter, blühen.

Im 5. Türchen war ein Weihnachtsstempel, den er gleich in der Schule ausprobierte. Der Lehrer erzählte ihnen eine Nikolausgeschichte. Total begeistert kam er von der Schule nach Hause, und erzählte die ganze Geschichte über den Nikolaus seiner Mutter. Nach den Hausaufgaben putzte Hans seine Stiefel, die er am Abend für den Nikolaus vor die Tür stellte, damit dieser sie füllen konnte. Am nächsten Tag rannte er im Schlafanzug vor die Tür und schaute was der Nikolaus ihm hinein gelegt hatten. Lebkuchen, Orangen und ein kleines Buch waren darin zu finden. Vor lauter Freude verpasste er fast den Schulbus. Stolz zeigte er sein Buch herum. Da hörten sie ein dunkles Läuten. Kurz darauf kam der Nikolaus und der Knecht Ruprecht mit seinem großen, schweren Sack hinein. Der Nikolaus verteilte an jedes Kind einen Schokoladennikolaus, eine Orange und viele Nüsse. Alle Schüler waren begeistert. Am nächsten Tag war ihm schlecht von dem großen Schokoladenmann. Er musste zu Hause bleiben und schaute sich vormittags die Weihnachtsgeschichte im Fernsehen an. Leider musste er abends schon früh ins Bett und konnte deshalb die Wiederholung der Weihnachtsspiele (Seite 20) nicht sehen.

"Die Schule ist scheußlich", mit diesem Gedanken kam Hans am nächsten Tag von der Schule nach Hause, und als Trost aß er den Lebkuchen, der in seinem 8. Türchen steckte. "Hans ein Brief aus England von deiner Tante Marry ist für dich angekommen!" Mit diesen Worten schreckte seine Mutter ihn aus seiner Lebkuchenfreßattacke. Hans rannte in die Küche, um den Brief zu lesen. Seine Tante Marry hatte ihm das Rezept für Plumpudding geschickt. Er bettelte gleich seine Mutter an, dass sie ihm eine große Portion Plumpudding kochen sollte, was sie leider nicht tat. Vor lauter Frust verzog er sich gleich ins Bett. Zeit zum Schlafen hatte er genug, denn am heutigen Thomastag war die längste Nacht des Jahres.

Als er am nächsten Morgen aufstand und in die Küche kam, stand dort eine Riesenschüssel Plumpudding nur für ihn. Neben der Schüssel lag ein Zettel auf dem stand, dass seine Eltern zum Einkaufen gefahren waren. Hans machte das 9. Türchen auf und nahm ein Büchlein über Bethlehem heraus. Schnappte sich den Plumpudding und machte es sich auf dem Sofa bequem. Das Buch war interessant. Es handelte von Christi Geburt und dem Stall von Bethlehem. Als seine Eltern nach Hause kamen brachten sie eine wunderschöne Krippe mit. Hans pochte darauf, die neue Krippe, die man noch zusammenkleben musste, gleich aufzubauen. Mitten in der Arbeit klingelte das Telefon und seine Tante Marry war daran und fragte ihn, ob er am Boxing-Day für ein paar Tage zu ihm kommen wolle. Hans sagte zu, obwohl er seine Eltern nicht nach ihrer Meinung gefragt hatte. Voller Begeisterung stürzte er sich wieder in die Arbeit.

Am darauffolgenden Tag kam er besonders schlecht aus den Federn, weil er heute wieder in die Schule musste. Ihre Lehrerin erzählte ihnen eine Weihnachtsgeschichte über Engel. (Seite 24). Mit nachdenklichem Gesicht kam er nach Hause. Da fiel ihm siedendheiß ein, dass er noch gar nicht wusste, ob er zu seiner Tante gehen durfte. Mit viel Ausdauer konnte er seine Eltern dazu überreden. Glücklich ging er ins Bett.

Wie jeden Dienstag ging er am Nachmittag zur Jugendgruppe. Dort sprachen sie über Rauschgoldengel und bastelten noch einige Weihnachtsgeschenke (Seite 19), die er später unter den Weihnachtsbaum legen wollte. Dort erfuhr er, dass es auch einen Ort gab, der Christkindl hieß und von dem schwedischen Brauch am Tag der heiligen Lucia. Schnell huschte er ins Haus, damit seine Mutter die Weihnachtsgeschenke nicht sehen konnte. Es waren nämlich einige für sie dabei.

Als er am nächsten Morgen aufwachte, roch das ganze Haus wieder nach Plätzchen. Wie schön, dachte Hans, dass Advent ist. Dann kam seine Mutter ins Zimmer und fragte ihn, ob er mit zum Christkindlmarkt fahren würde. natürlich wollte er. Dort fanden sie ein sehr schönes Weihnachtsgeschenk für Vater.
Hans war ganz traurig. denn er sollte allein zu Hause bleiben, weil seine Eltern in das Weihnachtsoratorium gehen wollten. Dafür kam am Abend ein Bericht über das Christfesttaler im Radio. Besonders interessant war es zu erfahren, wie in anderen Ländern das Fest gefeiert, oder die Kinder beschenkt werden. Die Weihnachtsgeschichte von Marco aus Mexiko beeindruckte ihn ganz besonders, da dort das Fest mit übermütiger Fröhlichkeit gefeiert wird.

Am nächsten Tag war in der Schule von einem ziemlich interessanten Thema die Rede. Es handelte von dem Weihnachtswetter. Am Mittagessen redete er von nichts anderem mehr als von Weihnachten, so dass er schon in den Spaghettis Lametta (Seite 23) sah. Heute waren sie auf einen Adventskaffee bei Frau Huber eingeladen worden. Dort gab es einen wundervollen Weihnachtsstollen.
Am nächsten Tag in der Kirche hörte er zum ersten Mal von Epiphanias (Seite 28), dem Fest der Erscheinung. Am Nachmittag fuhren sie alle zusammen nach Borgholzhausen um sich die Stadt ein wenig anzuschauen. Hans war total müde, als sie abends zurück kamen.

Am Nachmittag des nächsten Tages ging Hans zu seinem Freund Klaus. Dort wollten Klaus, Jonas, Peter, Markus und Hans sich treffen um noch einmal über die Sternsinger zu reden. Jonas meinte: "Wir müssen nach dem Sternsingerspruch C+M+B an die Tür schreiben. Die Abkürzung für die Namen der Drei Könige. Am Freitag vor Weihnachten packte Hans fröhlich seine Weihnachtsgeschenke ein, die er kurz vor der Bescherung unter den Weihnachtsbaum legen wollte. Draußen vor seiner Tür hing ein Schild: "STRENG GEHEIM".

Ein Tag vor Weihnachten, es war ein Samstag, fragte ihn seine Mutter, ob er nicht mitkommen wolle, den Gänsebraten zu kaufen. Natürlich wollte er mit, denn er dachte: "Vielleicht bekomme ich ja wieder eine Brezel. Und außerdem dauert das Warten auf Weihnachten nicht mehr so lange."
Endlich. Auf diesen Tag hatte Hans schon ewig gewartet. Vierter Advent. Heilig Abend. Am Morgen las ihm sein Vater die Weihnachtsgeschichte mit dem Titel "Wie es Weihnachten wurde" vor. Zum Mittagessen gab es nur eine Kleinigkeit, da es am Abend den Gänsebraten geben sollte. Hans lief nach dem Essen gleich in sein Zimmer um noch mal das Weihnachtslied "Oh , Du fröhliche..." zu üben, denn er wollte es am Abend als auf seiner Flöte vorspielen. Danach zog er sich seine gute Hose und den guten Pullover an, denn sie wollten nun in die Christmesse gehen. In der Kirche verkündete der Pfarrer die Geburt Jesu. Danach las der Pfarrer das Weihnachtsevangelium (Seite 20) vor. Anschließend spielten ein paar Kinder ein Krippenspiel und zwischendurch sang die Gemeinde Weihnachtslieder. Nach der Kirche lief Hans sehr schnell nach Hause, denn er konnte die Neugier nicht mehr lange aushalten. Zu Hause angekommen gab es, wie zu jedem Weihnachtsfest, die Bescherung. Hans durfte ins Wohnzimmer gehen. Da stand der Weihnachtsbaum mit Kerzen und Lametta und bunten Kugeln geschmückt. Vor Staunen blieb er stumm stehen. Doch dann lief er ins Zimmer. Er konnte sich gerade noch von dem Geschenken zurückhalten. Aber dann stellte er sich in die Mitte des Zimmers und spielte mit zittrigen Fingern "Oh du fröhliche...". Doch dann ging es endlich an die Geschenke. Hans öffnete die Geschenke und strahlte vor Freude. Es war eine Eisenbahn, die er sich schon ewig gewünscht hatte und ein Puzzle mit zwei Bären. Er sprang freudig auf Papas Schoß und umarmte ihn und danach seine Mutter. Bis spät in die Heilige Nacht puzzelte er herum und ließ die neue Eisenbahn fahren. Diesen Tag wird er bestimmt nicht so schnell vergessen.
Am Boxing-Day (Stephanstag) flog Hans zu seiner Tante nach England, wo er den Rest seiner Ferien verbringen durfte. Nun konnte er miterleben, dass Weihnachten in England ganz anders als bei uns in Deutschland gefeiert wird. Doch auch dort gehen viele der Weihnachtsbräuche auf alte abergläubische Vorstellungen und Aberglauben zurück.

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